Lange ist es her, dass die Wertvoll-Adventskalender 2023 auf die Reise gegangen sind. Dennoch durfte ich dieses Projekt erst vergangenen Sonntag (14. Januar 2024) abschließen. Das Schreiben der Adventskalendertürchen für 2023 war für mich sehr spannend, hatte ich es doch wieder nicht geschafft alle Texte in den Sommerferien fertig zu haben (wozu mich mein Mann eigentlich gechallenged hat), und war erst irgendwann im Oktober soweit, dass ich die selbst designten Postkarten mit den Impulsen bestellen konnte. Es war auch ein ganz besonderes Türchen dabei – Türchen Nummer 13. Es beinhaltete eine Einladung an alle Frauen, die einen Adventskalender bekommen hatten, und an diejenigen, die einen verschenkt hatten und selbst keinen gehabt haben, zu einem Nachmittag bei Kaffee und Kuchen in meinem Heimatort. Als ich den Gedanken für dieses Türchen hatte, habe ich noch einmal bei Jesus nachgefragt, ob es wirklich seine Idee ist und er sich sicher ist, dass ich diesen Nachmittag im Januar machen sollte. Kurz angemerkt, es gab 2023 insgesamt 125 Wertvoll-Adventskalender in der bewährten Form mit Impulsen und passenden Gegenständen und zusätzlich 75 Postkarten-Adventskalender und somit wären grob auf jeden Fall 200 Frauen eingeladen! Wir haben in Haiterbach kein Gemeindehaus, das so vielen Menschen gemütlich Platz bietet zum Kaffeetrinken und durch meine Schwangerschaft wusste ich nicht, ob ich so fit sein würde, dass ich diesen Nachmittag „stemmen“ konnte. Schließlich habe ich es doch gewagt, dieses Türchen im Vertrauen auf Jesus zu schreiben, mit dem Gedanken, dass Jesus uns eine Auszeit von unserem Alltag schenken und uns neu dafür stärken wollte (und nur so viele Frauen kommen, dass sie gemütlich in eines der Gemeindehäuser „hinein passen“). Jesus musste mir also nur noch rechtzeitig die passenden Ideen und Menschen für diesen Nachmittag schenken – was er schließlich auch bestens getan hat.
So durfte ich den „Kaffee-Nachmittag“ in der ersten Januar-Woche fertig planen (davor wusste ich nämlich nur den Termin und sonst nichts).
- In dieser ersten Januar-Woche entstand ein kleines Heft (MonatsMut 2024) mit Impulsen und weiterführenden Gedanken für die Monats-Bibelverse 2024, weil ich wusste, dass ich den Frauen etwas „Schriftliches“ mitgeben durfte.
Falls du übrigens gerne auch ein MonatsMut 2024 haben möchtest, melde dich gerne bei mir. - Für den Impuls durfte ich Sarah Lauser fragen, die mich glatt an einen meiner Sätze erinnerte:
„Coole Idee und ich würde eigentlich sofort „ja“ sagen, aber ich mache es wie du, Caro, und frage erst einmal Jesus, ob es für mich dran ist“ – so gut, dass sie mich an diesen Satz erinnert hat – sind doch nicht alle Aufgaben oder Anfragen, Gottes Idee für mich (oder dich). Dankbarerweise war ich mir sehr sicher, dass Sarah es machen wird, und konnte so entspannt warten, bis Jesus es ihr auch so „bestätigt“ hatte. - Das Kuchenbuffet füllte sich mit leckeren selbstgebackenen Kuchen und Nutella-Blätterteig-Schnecken, die manche Frauen mitbrachten.
Als ich am Samstag mit meinem Mann zusammen den Gemeinderaum „richtete“, fand ich es irgendwie krass, dass Gott diesem Nachmittag doch so eine Struktur gegeben hatte. Genauso erstaunt war ich, dass die ganzen gedruckten „Werke“, die ich mit ihm schon schreiben oder designen durfte, nicht auf einen Tisch passten und war umso mehr gespannt, was er am Sonntag für jede einzelne Frau vorbereitet hatte. Der Sonntag kam und es war ein entspannter und segensreicher Nachmittag – eine kleine Auszeit vom Alltag. Nach Kaffee und Kuchen durften wir durch Sarahs Impuls mehr über unsere Gefühle lernen und wie wir damit umgehen. Ergänzt wurde es durch einige Gedanken von Rosemarie und schließlich durften wir uns in einer „ruhigeren“ Zeit auf Gott ausrichten, hören, wer er ist, was er Gutes für uns tut und uns neu von ihm für unseren Alltag und alles, was dieses Jahr auf uns zukommt, füllen lassen. Danke an dieser Stelle euch beiden für euren Impuls! Und auch an meine fleißigen Helfen/innen! Alleine hätte ich es nicht gepackt, so einen schönen und segensreichen Nachmittag zu gestalten (und auch wieder aufzuräumen).
Ich durfte an diesem Nachmittag wieder neu lernen, dass es sich sehr lohnt, wenn man Gottes Ideen folgt und Gewohntes verlässt (normalerweise war ich es gewohnt, dass mein „Job“ erledigt war, sobald alle Adventskalender unser Haus verlassen hatten), auch wenn man noch gar nicht absehen kann, was alles auf einen zukommt oder wie es einem in dieser Zeit gehen wird.
Für mich war es auch ein Segen und eine Freude zu hören, dass sich die Arbeit und der ganze Aufwand mit den Adventskalendern wieder gelohnt hatte – gab es doch mehr Herausforderungen als sonst, die mich einige Nerven gekostet hatten, wie zum Beispiel:
- erst mit der vierten Ersatzlieferung (vier Tage vor dem Abholtag) hatte ich genügend Postkarten von brauchbarer Qualität. Ich konnte daher immer nur die Stückzahl einpacken, die an brauchbaren Postkarten da waren, und konnte kein Türchen in einem Zug fertig packen
- eine Bücher-Bestellung ist komplett untergegangen, schaffte es aber doch noch kurz vor knapp zu mir
- teilweise wurde nicht die komplette Bestellmenge geliefert
- und so weiter – es blieb sehr spannend bis zum Abholtag!
Gott sei dank, durfte ich auch umso mehr kleine und große Wunder während dieser ganzen „Adventskalender-Vorbereitungszeit“ erleben, wie zum Beispiel:
- alles war noch kurz vor knapp fertig verpackt (vielen Dank an meine Helfer!)
- eine Anfrage für einen Mengenrabatt ist über drei Ecken bei dem eigentlichen Verlag des Buches gelandet – ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, dass es einen Rabatt geben würde – und habe am Ende tatsächlich nur die Hälfte des Preises zahlen dürfen
- ein Artikel war nicht mehr lieferbar, aber der vorgeschlagene Alternativartikel hat noch besser zu dem „Türchen“ gepasst, als der eigentlich angefragte Artikel
- die Postkarten-Adventskalender haben, dank meiner Tante, wunderschöne genähte „Verpackungen“ bekommen (trotz meiner späten Anfrage)
- unser Sohn war ein fleißiger Helfer, der meine Pakete ins Lager geschoben hat, mir beim Einpacken sagte, wenn ich eine Karte vergessen hatte und nur den Gegenstand einpacken wollte. Er hat keines der ganzen Päckchen wieder aufgepackt oder die Adventskalender am Abholtag durcheinander gebracht (das muss man mit fast zwei Jahren erst einmal schaffen)
Wenn Gott uns ein Projekt anvertraut, dann hat er es auch im Blick und sorgt dafür, dass es am Ende funktioniert, entgegen aller Stolpersteine und Anfechtungen. Wenn Gott dir also etwas aufs Herz legt und du weißt, es ist seine Idee – auch wenn sie vielleicht in manchen Augen völlig verrückt ist – dann sei mutig und geh im Vertrauen auf ihn Schritt für Schritt und du wirst merken: Er bahnt dir einen Weg und stellt dir alles zur Verfügung, was du brauchst, damit du seine Idee umsetzen kannst.
Lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
Matthäus 5,16
oder wie es in der Übersetzung von „Das Buch“ heißt:
Lasst doch das, was euer Leben hell gemacht hat, auch anderen zugutekommen!
So merken sie, wie ihr euch für das Gute einsetzt.
Dann werden sie dafür Gott die Ehre geben, ihm, der über allem thront und der doch der Vater von jedem Einzelnen von euch ist.
Mehr zu Sarah Lauser findest du übrigens auf ihrer Coaching Homepage: https://wirliebenleben.com/ – ihrem Blog: https://laususa.com/ oder ihrem YouTube-Channel: https://www.youtube.com/channel/UCbhkV1I0pGIS6PyLMWhmeFA – falls du eine ermutigende, authentische Referentin mit Tiefgang suchst, bist du bei ihr genau richtig (gilt natürlich auch für’s Coaching).








