Passion und Ostern auf der Spur

Vor kurzem habe ich mich mit unserem Pfarrer getroffen, um zu überlegen, was wir denn noch für die Zeit bis Ostern „machen“ könnten. Gibt es etwas, dass wir noch gut in die nächsten Wochen integrieren konnten? Schwierig, schließlich war es schon bald soweit, dass die „Fastenzeit“ beginnt. Nach einigem Überlegen stand dann aber doch eine Idee im Raum – ein Bibelleseplan mit ausgewählten Stellen aus dem Lukasevangelium sollte es werden.

Der Zeitplan war „sportlich“, in zwei Wochen sollte der Bibelleseplan bereitliegen, damit man ihn mitnehmen und am Aschermittwoch damit beginnen konnte. Nachdem Pfarrer Jonas Nau die Bibelstellen ausgewählt hatte (vielen Dank an dieser Stelle für die tolle Zusammenarbeit!) und ich mich um das Layout kümmern wollte, kamen mir ein paar Gedanken, die man als Impulse dazuschreiben konnte.

Ich muss dazu sagen, ich hatte eigentlich schon gesagt, dass ich nichts dazu schreibe und nur das Layout für die Übersicht der Bibelstellen mache. Warum? Ich war nicht ganz fit, die Zeit war mir zu kurz und unser Sohnemann schläft auch keine „5 Stunden“ mehr am Tag, sodass ich in den 20 Minuten, dann doch noch genügend zu tun habe oder mich auch einfach mal freue in Ruhe einen warmen Kaffee trinken zu können.

Vier Tage später, beim Durchschauen der Bibelstellen hatte ich aber jetzt diese Gedanken, was sollte ich denn nun machen?!
Meine Gründe es dennoch sein zu lassen waren immer noch lang und eigentlich „einleuchtend“, wie ich fand:
Ich war immer noch nicht ganz fit… Nachtschichten sind nicht mehr drin, wenn ich am nächsten Tag unseren kleinen Entdecker beim Entdecken und Ausprobieren gut begleiten sollte und ich wusste, dass ich an der Zeit mit ihm nicht kürzen sollte… ich hätte nur noch 5-6 Tage Zeit bis alles fertig sein musste für den Druck…

Der Kommentar meines Mannes: „Als ob das nicht funktioniert, wenn du jetzt schon Gedanken für die ersten drei Wochen hast, wird dir Gott den Rest auch noch schenken!“ Leicht gesagt, wenn man es nicht selber schreiben und gestalten musste – aber eigentlich hatte er Recht. Nachdem mich die Impuls-Gedanken dann doch nicht losgelassen haben, habe ich mich entschieden alles auf Gottes Kreativität zu setzen (und das unser Sohn gesegnete Schlafzeiten hat) und begonnen zu schreiben.

Und heute? Heute kam ein Paket gefüllt mit den Heften „Passion und Ostern auf der Spur“ bei uns an. 60 Seiten stark, gefüllt mit Bibelstellen und Impulsen für jeden Tag. Ich staune immer noch über dieses Wunder! Zwischendurch konnte ich es nicht glauben, dass ich wirklich gerade dabei war in 5 Tagen für sieben Wochen etwas zu schreiben, dass unser Sohn auf einmal wieder zwei längere „Tageschläfchen“ machte (inkl. Nachts durchschlafen!) und am Ende alles Korrektur gelesen war, das Layout passte und es pünktlich in den Druck konnte (ohne meinen „Möglichmacher-Ehemann“, wäre das sehr schwer geworden – danke für’s Möglichmachen!)

Einmal mehr durfte ich erleben:
„Was bei den Menschen unmöglich erscheint, dass ist für Gott möglich!“
und
„Wenn wir Gottes Ruf folgen, wenn wir uns entscheiden, die Aufgaben zu übernehmen, die er für uns hat,
dann wird er uns auch alles geben, was wir dafür brauchen!“

Falls du ein oder mehrere Exemplare dieses Bibelleseplans haben wills:

Ab dem 19.02.23 im evangelischen Pfarramt, in der Laurentiuskirche und im „Häusle“ in Haiterbach oder im Evang. Gemeinderaum in Talheim.

Falls du ein oder mehrere Exemplare per Post möchtest, dann melde dich bei mir (z.B. über das Kontaktformular oder carolin-renz@herrlichwertvoll.com).

Was es kostet? Man darf gerne etwas zur Deckung der Druckkosten spenden.