Adventskalender im Sommer?

Ich musste etwas schmunzeln, als ich für unser Kirchengemeindeheft im Juli einen Bericht geschrieben habe, in dem es um Veranstaltungen aus der letzten Weihnachtszeit ging (siehe unten). Im Hochsommer über Weihnachten schreiben ist schon irgendwie komisch, aber eigentlich doch gar nicht so abwegig – schließlich gilt uns Gottes Liebe jeden Tag und eigentlich ist jeder Tag doch irgendwie Weihnachten. Heute Anfang September bekomme ich schon wieder Werbung per Mail für Adventskalender, die man kaufen könnte. Ich war der „weihnachtlichen Zeit“ also nur ein wenig voraus.

Mein Mann hat mich in Bezug auf die Adventskalender am Anfang der Sommerferien herausgefordert: In den Sommerferien hätte ich ja genügend Zeit, die Texte zu schreiben (und falls es reicht, alles, was ich so für die Adventskalender brauche, zusammen zu suchen).
Eigentlich hatte er damit ins Schwarze getroffen, war es doch auch mein Plan, in den Ferien, wenn er Papa-Sohn-Zeit hatte, die Texte zu schreiben, weil der November schneller kommen würde, wie mir dann lieb wäre. Mit Baby muss man für manche Dinge einfach mehr Zeit einplanen oder lernen seine Zeit effektiv zu nutzen (was man auch ohne Baby tun sollte 😉). Jetzt habe ich noch eine knappe Woche und es steht noch kein einziger Text.

Da fällt mir ein, es gab schon ein paar Ideen. Auf unserer Heimfahrt vom Urlaub kamen mir schon ein paar Gedanken – wo habe ich nur den Zettel hin, auf dem ich alles aufgeschrieben habe? Vielleicht schaffe ich es ja doch noch mit Gottes Hilfe, dass es dieses Jahr wieder herzberührende und herzverändernde „Wertvoll-Adventskalender“ gibt und ich den groben Plan dafür bis Ende der Sommerferien fertig habe.

Falls du übrigens einen oder mehrere „Wertvoll-Adventskalender“ möchtest, dann kannst du mir einfach jetzt schon eine Nachricht schreiben. Falls du einen „Wertvoll-Adventskalender“ für andere Frauen sponsern willst, kannst du dich ebenfalls melden. Die Kalender werden nach wie vor auf Spendenbasis abgegeben (ohne Spendenbescheinigung 😉) – egal, ob es einfach nur eine Schokoladentafel dafür gibt, weil man sich nicht mehr leisten kann, oder es ein mit mehr oder weniger Geld gefüllter Umschlag ist. Ich kann nach wie vor nicht sagen, was ein Adventskalender wirklich kostet – eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird – weil ich die Kosten nicht zusammenrechne und einfach darauf vertraue, dass Gott seine Sachen, seine Ideen auch zahlt und uns mit allem versorgt, was wir brauchen.

Die Adventskalender sollen für jeden zur Verfügung stehen, egal, wie viel man verdient oder sich leisten kann.

Gottes Wort, seine Liebe, sein Zuspruch ist viel zu wertvoll, als dass man sie nicht verteilen sollte!