Vers des Montas – Juli 2021

Gott wollte, dass die Menschen nach ihm suchen –

ob sie ihn vielleicht spüren oder entdecken können.

Denn keinem von uns ist er fern.

Durch ihn leben wir doch, bewegen wir uns und haben wir unser Dasein.

Apostelgeschichte 17,27-28
(Basisbibel)

Von Anfang an war es Gottes Plan, dass die Völker Gott suchen und auf ihn aufmerksam werden sollten und ihn finden würden – so wird es in der Neues Leben Bibel übersetzt.

Wie gut ist doch Gottes Plan! Er will, dass wir ihn entdecken und finden. Er ist kein Gott, der sich versteckt und dem wir egal sind. Vielmehr tut er so viel, um uns auf sich aufmerksam zu machen. Wir müssen nur unsere Augen auf machen und uns umschauen, in der Natur, aber genauso auch in unserem Alltag oder in unserem Umfeld!

Mich erstaunt es immer wieder, wie diese Welt funktioniert, dass die Sonne im perfekten Abstand zur Erde ist, dass es so viele verschiedene Pflanzen und Tiere gibt, die sich alle irgendwie gegenseitig brauchen oder die auch wir brauchen, um zu leben, und noch so vieles mehr.

Nimm doch diesen Monat einmal ganz bewusst wahr, wo dir Gott überall begegnet.
Ich bin mir sicher, du wirst erstaunt sein, wie oft er dir in oder durch etwas begegnet.


Weiter heißt es in dem Vers, dass er keinem von uns fern ist, weil wir in ihm leben, handeln und sind.

Wenn du dich für ein Leben mit Jesus entschieden hast, ist der Heilige Geist in dein Leben eingezogen und zwar nicht in ein Zimmer in der Wohnung, sondern in dich, in dein Herz. Er ist also mit dir unterwegs und immer dabei – was ich sehr praktisch finde, dann kann man ihn nämlich nicht Zuhause vergessen, wie so manch andere Dinge. 😊

Eine kleine und auch weitreichend Frage ist allerdings, wie viel Raum er einnehmen darf. Sage ich ganz bewusst: „Präge mein Denken, mein Handeln und mein ganzes Sein“, oder: „ Du kannst einen kleinen Teil meines Lebens prägen, aber den Rest bitte nicht“. Ich glaube, je mehr wir ihm in unserem Leben Raum geben, desto mehr leben, handeln und sind wir in Gott.

Manchmal ist dieser „Raum“ auch ganz unschön umkämpft. Schließlich möchte der Feind nicht, dass wir Jesus immer ähnlicher werden und Gottes gute Botschaft in die Welt tragen. Wie gut, dass Gott keinem von uns fern ist und er selbst für uns kämpft, wenn wir im Trubel des Alltags drohen unterzugehen. Er erinnert uns auch liebevoll daran, wenn wir auf dem falschen Weg unterwegs sind, und unser Denken und Handeln sich eher an den Maßstäben dieser Welt ausrichten, als an ihm. Er lässt sich finden, wenn wir verloren gegangen sind und ihn erneut suchen müssen.
Gott ist uns aber genauso nah, wenn wir unser Leben feiern, wenn es läuft, wenn wir vor Freude weinen und lachen, oder wenn wir einfach unser Leben genießen. Er ist dir nahe, jederzeit, weil er dich unglaublich liebt!

Sei dir bewusst, dass Gott an deiner Seite ist – in jeder Sonnenscheinphase, in jedem Sturmtief, in jeder „Chillerzeit“.
Erlebe seine Gegenwart, hole sie dir ins Gedächtnis, wenn du sie nicht mehr spürst und lebe in und durch ihn, jeden Tag neu.

Du wirst die Welt mit ihm dadurch verändern 😊

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